Abwurfstangen Einkauf

Wollen Sie Abwurfstangen verkaufen? Hier geht′s zu unserem Kontaktformular.
 

Was wir kaufen

  • Abwurfstangen Rothirsch
  • Abwurfstangen Damhirsch
  • Abwurfstangen vom Sikahirsch
  • Abwurfstangen vom Davidshirsch
  • Rehkrickl ab Lauscherhöhe
In unserem Lager werden die Abwurfstangen gewogen, gereinigt, weiterverarbeitet und für die Verladung und Versendung vorbereitet.

Geweihentwicklung

Das Geweih kommt als sekundäres Geschlechtsmerkmal periodisch bei allen männlichen Tieren in der Familie der Hirsche, mit Ausnahme der Rentiere, vor. Aufgrund des jährlichen Wachstumszyklus ist das Geweih zu bestimmten Jahreszeiten nicht verfügbar.
Der Geweihzyklus schließt das Wachstum, das Fegen des Basts, die Nutzung des fertigen Geweihs sowie das Abwerfen der Stangen ein. Die Regulierung des Geweihzyklusses erfolgt durch männliche Geschlechtshormone. Das Wachstum des Geweihs beginnt im Frühjahr. In dieser Zeit ist das Geweih sehr weich und der Hirsch vermeidet jeden Kontakt mit harten Gegenständen. Der lebende Knochen des Geweihs wird durch den blutgefäßreichen Bast versorgt. Der Verlauf der Blutgefäße ist auch später noch am Geweih in Form von Rinnen und Furchen zu erkennen.
Ist das Geweihwachstum abgeschlossen, stirbt der Bast ab und wird vom Hirsch durch Scheuern an Bäumen und Sträuchern entfernt. Dieser Prozess wird auch „fegen" genannt. Der Hirsch setzt das Geweih in vielfältiger Weise zum Schlagen, Wühlen im Boden und Imponieren ein bzw. nutzt es zur Austragung von Rangordnungskämpfen während der Brunftzeit im Herbst.
Nach der Brunftzeit wird der Abwurf des Geweihs vorbereitet. Durch große Zellen, die sich an der Verbindung zwischen Geweih und Rosenstock bilden, lockert sich die Verbindung und das Geweih kann schließlich abgeworfen werden.


Die Dauer und der Beginn es Geweihzyklus sowie die Ausprägung des Geweihs hängen vom Alter des Hirsches, der Ernährungsgrundlage, der individuellen Konstitution sowie den Witterungsbedingungen ab.
Rothirsche bilden ab dem zweiten Lebensjahr ein Geweih aus. Mit steigendem Alter des Hirsches nehmen Größe und Gewicht des Geweihs sowie die Anzahl der Enden, in der Regel zu. Die Anzahl der Enden hat aber nichts mit dem Alter zu tun. Erst im höheren Alter nehmen diese Faktoren dann wieder ab. (abgewandelt nach Riedel, Hannover 2003)

Geweihaufbau

Das verknöcherte Gewebe besteht aus:

56% anorganischer Substanz
-->  49% auf phosphorsauren Kalk
-->    5% kohlensauren Kalk
-->    2% Magnesium


44% organischer Substanz

Die organische Substanz besteht überwiegend aus Eiweißverbindungen, in denen zahlreiche Mineralsalze eingelagert sind. Bei frischen Geweihen ist der Wassergehalt relativ hoch und nimmt bis zum Abwerfen des Geweihes deutlich ab. Bis zum Abwerfen verliert das Geweih rund 10% an Gewicht.